Tschechischer Doppelsieg beim 8. Klassikpokal

  • La Ola Damenmannschaft Rakovník

Mit zwei fesselnden, temporeichen Finalspielen ist am Sonntag der 8. Weimarer Klassikpokal zu Ende gegangen. Die Damen des Hockeyclubs Königs Wusterhausen und die Herren der SG Rotation Prenzlauer Berg mussten sich jedoch beide den Mannschaften des tschechischen HC 1972 Rakovník geschlagen geben.

Neben zahlreichen wiederkehrenden Mannschaften war dieses Jahr zum ersten Mal der HC 1972 Rakovník mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft zu Gast. Beide Mannschaften haben das Turnier vom ersten Spiel an dominiert und für die Zuschauer bereichert. Ihren genauen Pässen, blitzschnellen Vorstößen in den Torkreis, Stellungsspiel und Torwartarbeit  hatten die meisten Mannschaften wenig entgegenzusetzen. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren zogen daher beide Mannschaften verlustlos in die Finalphase ein. Einzig den Herren der SG Rotation Prenzlauer Berg gelang das in ihrer Gruppe ebenfalls. In zwei sehenswerten Finalspielen trafen so die Herren der SG Rotation Prenzlauer Berg und die Damen des HC Königs Wusterhausen auf die Mannschaften aus Rakovník. Während die Damen aus Königswusterhausen in der Gruppenphase nur knapp gegen die Damen aus Rakovník verloren, verloren sie im Finalspiel deutlich mit 0:3. Das Finalspiel der Herren war lange Zeit ausgeglichen. Beide Mannschaften führten ein schnelles Spiel und den Prenzlauern gelangen einige Konter, die jedoch meist am Schusskreis durch den Torwart abgefangen wurden. In der letzten Hälfte der Spielzeit setzten sich die Herren aus Rakovník dann doch mit 4:2 gegen die Prenzlauer durch.

Panorama alle Mannschaften

Überraschend kam Bürgermeister Kleine noch einmal zur Siegerehrung des Klassikpokals (Foto: T. Bröker).

Bei der Siegerehrung gingen jedoch nicht nur die beiden Klassikpokale, sondern auch die für die Torschützenkönigin und den Torschützenkönig an Klara Hanzlova und Martin von Seemann nach Rakovník. Einzig ein weiterer Pokal ging an eine andere Mannschaft. Jonas Wehrmaker vom HC ARGO 04 Charlottenburg schoss gleich viele Tore wie Martin von Seemann. Bürgermeister Peter Kleine übergab die begehrten Trophäen an die Sieger. Als diesjähriger Schirmherr der Veranstaltung hatte er am ersten Spieltag nicht nur die Mannschaften in Weimar begrüßt, sondern war überraschend auch zur Siegerehrung gekommen.

Die Weimarer Herren, die beim letzten Klassikpokal den zweiten Platz belegt hatten, landeten dieses Mal auf dem sechsten Platz. Nach einer schnellen 2:0-Führung gegen den HCLG Leipzig, verloren sie kurz vor Abpfiff doch noch das Spiel um den fünften Platz mit 2:3. Die Weimarer Damen waren aus allen Teilen Deutschlands wieder zum Klassikpokal zusammen gekommen, konnten sich jedoch gegen keine der anderen Mannschaften durchsetzen. Sie belegten den 8. Platz.

Elektronische Tabellenanzeige

Erstmals beim Klassikpokal gab es eine elektronische Ergebnis- und Tabellenanzeige (Foto: T. Bröker).

Am Klassikpokal nahmen 16 Mannschaften mit mehr als 150 Spielerinnen und Spielern teil. Er wurde von Martin Senge und dieses Jahr zum letzten Mal von Andreas Grießbach organisiert. Der Eventmanager und Jugendtrainer der Abteilung Hockey des SSV Vimaria verlässt Weimar zum Ende des Jahres. Grießbach und Senge haben das Turnier 2013 wiederbelebt und jedes Jahr weiterentwickelt. Zusammen haben sie den den Klassikpokal zu einem Turnier gemacht, das auch über Deutschland hinaus bekannt ist. Bei seinem einzigen, kurzen Einsatz des Turniers von Andreas Grießbach in der Weimarer Mannschaft wurde daher nicht nur seine bilderbuchreife Torvorlage, sondern auch sein Engagement für das Turnier durch großen Applaus des Publikums gewürdigt.







 

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