Schillerpokale gehen an Berliner Vereine

Im spannenden Schlussspiel der Mädchen gewann die Mannschaft der Turngemeinde in Berlin den Schillerpokal. Bei den Knaben mit der SG Rotation Prenzlauer Berg ebenfalls eine Berliner Mannschaft. Die Knaben und Mädchen des SSV Vimaria belegten den 4. und den 6. Platz.

Auch nach dem Ende der Spielzeit war das Finalspiel der B-Mädchen noch nicht endgültig entschieden. Die Mädchen der Turngemeine in Berlin (TiB) führten mit 1:0. Eine abschließende Ecke musste aber noch von den Gegnerinnen der SG Rotation Prenzlauer Berg ausgeführt werden. Durch einen Ausgleichstreffer wäre die Siegermannschaft wieder offen gewesen. Die Mädchen der TiB wehrten die riskante Situation jedoch ab und verwiesen damit Prenzlau auf den zweiten Platz.

Der Schillerpokal ist traditionell Abschluss und Höhepunkt der Hallensaison der Knaben und Mädchen B des SSV Vimaria. Am vergangenen Wochenende wurde der diesjährige Schillerpokal in der Innenstadtsporthalle und der Asbachhalle ausgespielt. Der Einladung aus Weimar waren in diesem Jahr 3 Knaben- und 6 Mädchenmannschaften gefolgt. Die Teams reisten aus Berlin, Falkensee, Dresden, Göttingen, München und Bad Kreuznach an. An zwei Tagen trugen sie mit den beiden gastgebenden Mannschaften insgesamt 35 Spiele aus. Ausgehend von der Innenstadtsporthalle nahmen die Mannschaften begeistert an einer Stadtrallye teil. Anhand von kleinen Rätseln lernten sie bekannte und ungewöhnliche Seiten Weimars kennen. Abends konnten die Mannschaften im Schwanseebad entspannen.



Im Eröffnungsspiel gab es für die Mädchen des SSV Vimaria ein Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Trainerin Charlotte Bahr, die inzwischen in Göttingen studiert und dort die B-Mädchen trainiert. Das Spiel gegen die Mädchen aus Niedersachsen konnten die Weimarer Mädchen durch Tore von Nina und Frida mit 2:0 für sich entscheiden. Es folgte ein engagierter Auftritt gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg. Das Spiel ging nach einem unglücklichen Gegentreffer knapp verloren. Trotz starker kämpferischer Leistung und zahlreicher glanzvoller Paraden von Torhüterin Helena konnte die Mannschaft von Trainer Thomas Bröker keines der folgenden Spiele gewinnen. Sie erreichte am Ende den 6. Platz.

Die Knaben des SSV Vimaria waren durch eine Terminüberschneidung gehandicapt. Am Sonntag hatten die B-Knaben einen regulären Spieltag in der Pokalendrunde. Am Sonntag konnte daher nur ein kleiner Teil der Mannschaft weiterspielen und wurde durch C-Knaben unterstützt. Mit den Gastmannschaften aus München und Berlin hatten es die Knaben mit klar  überlegenen Gegnern zu tun. Sie konnten keines der sechs Spiele für sich entscheiden.Am Ende blieb den Knaben der vierte Platz. Das Pokalfinale spielten die beiden Mannschaften der SG Rotation Berlin unter sich aus. Der HC Wacker München wurde Dritter. Als Torschützenkönige wurden Yona Kersting von Rotation mit neun und Annika Mahrad von der Turngemeinde in Berlin mit sage und schreibe 14 Treffern gekrönt. Die Stadtrallye gewann der Hockeyclub Kreuznach – nur aufgrund der originelleren Skizzen – vor dem TSV Falkensee.





Der Schillerpokal wurde unterstützt von:

Ehringsdorfer

 

 

 

1 Antwort auf "Schillerpokale gehen an Berliner Vereine"

  • B-Knaben verfehlen 3. Platz knapp – SSV Vimaria
    23. März 2017 (3:20)

    […] Einsatz am Vortag gegen deutlich überlegenere Mannschaften beim Schillerpokal 2017 schien bei den Jungs ungeahnte Kräfte geweckt zu haben. Sie gingen zunächst mit 1:0 in Führung. […]