Donnerwetter! Die Jungs sind Meister!

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Am letzten Spieltag, der Endrunde der mitteldeutschen Meisterschaft, trafen die C-Knaben auf die besten Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als dritter der Vorrunde und mit gemischten Erwartungen ging die Mannschaft in die Endspiele. In einer Serie sondergleichen spielten sie sich bis ins Finalspiel – und gewannen!

Am gestrigen Samstag ging die Feldsaison der C-Knaben zu Ende. 12 Spiele mit Siegen und Niederlagen und zahlreiche Trainingsstunden hatten die 9- und 10-jährigen Jungs hinter sich gebracht. Niemand wäre verwundert, wenn jetzt am Ende der Saison die Luft einfach raus gewesen wäre. Aber an ihrem letzten Spieltag waren die Jungs nicht zu stoppen. In den drei angesetzten Spielen zeigten die Jungs ihr ganzes technisches und taktisches Können. In der Endrunde trafen Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf einander: SSC Jena, Erfurter HC, SV Motor Meerane, Pillnitzer HV, Cöthener HC 02 und die erste Mannschaft unserer C-Knaben.

Erfolgreich gegen Meerane und Jena

Gegen SV Motor Meerane brauchte die Mannschaft im ersten Spiel des Tages einen kurzen Anlauf. Doch schon zur Halbzeit hatte sie einen deutlichen Vorsprung herausgearbeitet. Der Heimvorteil und die lautstarken Anfeuerungen nutzten den Meeranern dieses Mal nichts. Trotz einiger Unsicherheiten in der Verteidigung am Ende der zweiten Hälfte konnte ein 7:3 eingefahren werden. Das zweite Spiel gegen den SSC Jena überraschte dann sowohl Trainer als auch die zahlreich mitgereisten Zuschauer. Die Jungs erzielten vier Treffer und konnten das Spiel ohne Gegentor für sich entscheiden. Die mentale Vorentscheidung war in der ersten Halbzeit gefallen: Torwart Maurice wehrte einen Penalty gegen Jenas Topspieler ab. Danach schien alles ein Kinderspiel. Beflügelt stürmten die Weimarer immer wieder vor das Tor und bewiesen ihre Stärken und die langjährigen Erfahrungen im Zusammenspiel.



Das Finalspiel

Im Finalspiel um die Meisterschaft mussten die Schützlinge von Trainer Martin Senge und Co-Trainer Julian Schneider gegen die Mannschaft des Cöthener HC 02 antreten. Die Mannschaft hatte bis dahin kein einziges Spiel der Saison verloren. Das sollte heute ein Ende haben. Es kam zu einem aufregenden Kampf um die Meisterschaft mit viel Adrenalin für Spieler und Zuschauer. Das Spiel startete mit einem Torregen für Weimar. Jan und Johannes verwandelten beide einen Penalty. Quentin schloss einen gekonnt herausgespielter Angriff mit Torschuss ab. Nach nur 300 Sekunden stand es 3:0.

Am Spielrand hatten sich mittlerweile die Mannschaften von Erfurt und Jena versammelt und feuerten die Weimarer Jungs lautstark an. Die Abwehr hielt den folgenden Angriffen stand. Ein weiterer Penalty ging knapp daneben. Dann ließ ein kurzer Schreck das Jubeln erstarren: der Cöthener HC 02 schaffte ein Gegentor. Eine gut aufgestellte Abwehr und frühe Angriffe führten unsere C-Knaben zu einem nächsten Penalty: Oskar führte den Ball mit einem Vorhandzieher am Torwart vorbei und versenkte den Ball im gegnerischen Tor. 4:1 Halbzeitstand.

Meisterschaftspokal

Der Meisterschaftspokal. Foto: sk

Ein Fehlpass beim Angriff  verursachte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Gegentor. Die Spannung stieg unerträglich als ein erfolgreicher Penalty des Cöthener HC 02 den Abstand weiter auf 3:4 verkürzte. Doch unermüdlich kämpfte die Abwehr und immer wieder stürmten die Weimarer Jungs unter lautem Geschrei der Fans nach vorn. Beim nächsten Penalty für Weimar entstand etwas Verwirrung: Jan trat erneut als Schütze an und verwandelte das Tor souverän. Da sich die Penalty-Schützen jedoch erst wiederholen dürfen, wenn bereits jeder Spieler einmal an der Reihe war, wurde das Tor für ungültig erklärt. Der Penalty musste wiederholt werden: kurzes Atemstocken des Trainers – doch Johannes führte Weimar mit einem technisch perfekt ausgeführten Torschuss zum 5:3. Für die vorzeitige Endscheidung, fünf Minuten vor Abpfiff, sorgte der Verteidiger Enno mit dem letzten erfolgreichen Penalty des Spiels zum 6:3. Ein weiteres Tor blieb dem Cöthener HC 02 nur erspart, weil ein spektakulärer Schuss von Quentin am Pfosten abprallte. Frenetischer Jubel brach aus, als die Schiedsrichter abpfiffen. Donnerwetter! Wer hätte das an diesem Morgen gedacht. Die Jungs sind mitteldeutscher Meister.

Mannschaftsfoto mit Pokal

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