Fast ein Déjà vu – nur spannender

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Beim 9. Klassikpokal verteidigten die Hockeymannschaften aus Rakovník ihre Titel knapp. Das Hockeywochenende endete spannend mit einem Penalty-Schießen bei den Herren und einem Torefestival bei den Damen.

Als am Sonntagnachmittag die Schlusssirene des Finalspiels der Herren ertönte, stand der Gewinner unseres 9. Klassikpokals immer noch nicht fest. Die 20 Minuten des hart umkämpften Spiels zwischen dem Titelverteidiger HC 1972 Rakovník aus Tschechien und dem SSC Jena führte zu einem 1:1 Spielstand. Mit einem abschließenden Penalty-Schießen musste eine Entscheidung herbeigeführt werden. Der Ablauf ähnelt dem eines 11-Meter-Schießens beim Fußball, nur wird die Spannung weiter erhöht, da jeder Penalty ein Zweikampf zwischen einem Spieler und dem Torwart ist. Jeder Spieler läuft alleine auf den Torwart zu und versucht an ihm vorbei den Ball im Tor zu versenken. Eine Nervenprobe für alle Schützen, die die Gäste aus Tschechien besser bestanden. Sie wiederholten damit ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Den dritten Platz bei den Herren belegte die Mannschaft aus Niesky. Sie bezwang die zweite Jenaer Mannschaft im Entscheidungsspiel mit 3:1.

Torschuss

Tor! Auch wenn man den Ball nicht sieht: mit großem Einsatz befördert dieser Jenaer Spieler den Ball ins Tor (Foto tb)

Erfreulich war das Abschneiden unserer Herrenmannschaft. Sie war mit sechs Spielern aus dem Jugendbereich aufgefüllt. Nach einen 3:3 gegen Königs-Wusterhausen und einem 3:1-Sieg gegen die Neuköllner Sportfreunde gewann sie die Platzierungsrunde und wurde am Ende Fünfter.

Auch bei den Damen setzte sich am Ende der zwei Turniertage wieder der Titelverteidiger aus Rakovník durch. Das Endspiel gegen die junge Mannschaft aus Niesky entwickelte sich zum torreichsten Spiel des Wochenendes. Nach einer schnellen 3:0-Führung schien die Entscheidung früh gefallen zu sein, doch die Mannschaft aus der Oberlausitz hielt tapfer dagegen und kämpfte sich bis auf ein 3:2 heran. Nach einer weiteren Chance lag sogar für kurze Zeit eine Überraschung in der Luft. Drei schnelle Kontertore von Rakovník kurz darauf sorgten dann allerdings für eine Vorentscheidung. Zum Ende des Spiels konnten sich die Zuschauer über einen offenen Schlagabtausch mit vier weiteren schönen Toren freuen.

Stürmerin im Angriff

Torschützenkönigin war – wie im Vorjahr – Klara Hanzlowá vom HC 1942 Rakovník. Hier in violett im Finale gegen den HC Niesky (Foto tb)

Das Spiel um Platz drei der Damen zwischen dem SSC Jena und dem HC Königs Wusterhausen wurde nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit im Penalty-Schießen entschieden. Hier hatten die Thüringerinnen die besseren Nerven und gewannen mit 2:1. Unsere Damenmannschaft, die sich auch dieses Jahr wieder fast ausschließlich aus Jugendspielerinnen zusammensetzte, bot kampfstarke Spiele gegen die eingespielten und erfahren Gäste. Sie nutzte das Turnier als Vorbereitung für die anstehende Saison in der Mitteldeutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend. Trotz fünf Niederlagen in fünf Spielen konnten die Vimaria-Mädchen erhobenen Hauptes das Wochenende beenden. Waren sie es doch, die mit einer „knappen“ 0:3-Niederlage gegen Rakovník die wenigsten Gegentore aller Damenmannschaften gegen den Turniersieger zuließ.

Bei der abschließenden Siegerehrung des Turnier wurden die beiden siegreichen Mannschaften durch einen Zusatzpreis unseres Sponsors Keyweb überrascht. Ein Strauß Luftballons führte die Mitglieder der Teams in die Cloud. Für ein Jahr können sie kostenlos das Cloudangebot des Webhosters nutzen.

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