Black Power in Chemnitz

  • Vor dem Tor

Erwartungvoll machten sich acht A-Mädchen an einem regnerischen Novembertag auf den Weg nach Chemnitz. Mit dem Erfurt HC und Post SV Chemnitz II warteten dort lösbare Aufgaben. Doch die Erfahrung lehrt, dass man keinen Gegner unterschätzen sollte.  Also wurde von Trainer Hawe einmal mehr für beide Partien diszipliniertes und konzentriertes Spiel angemahnt.

Zweikampf

Zweikampf (Foto: ch)

Zuerst ging es gegen Erfurt. Effizient und präzise wurde nach vorn gearbeitet. Eine jede kennt ihren Platz auf dem Feld. Es wurde Druck auf den Erfurter Schusskreis ausgeübt. Der nach wenigen Minuten erzielte Führungstreffer war jedoch eher kurios anzuschauen: Amelie steht mit tiefem Schläger in Erwartung eines Zuspiels am langen Pfosten. Der Ball prallte leider unkontrolliert von ihrem Handschuh ab und kullert weiter. Niemand kümmert sich darum, alles wartet auf den Pfiff des Schiedsrichters. Der kam erst, als die Torlinie überquert ist- 1:0. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach sehenswertem Angriff gelang Magdalena ein wunderschöner Schlenzball – 2:0. Wenig später stand Michelle an der richtigen Stelle, bekommt den Ball zugespielt und macht was daraus: 3:0. Die Gegnerinnen hingegen kamen kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Gelangten  sie doch mal in unseren Schusskreis, war Torhüterin Helena routiniert zur Stelle.  Nach der Halbzeitpause wirkten die Erfurterinnen etwas zielbewusster und stießen immer mal wieder in unsere Hälfte vor, wo sie von Lotte und Tabea in Empfang genommen wurden. Auf beiden Seiten bleiben Strafecken torlos. Michelle und Magdalena können den Spielstand nochmals um jeweils einen Treffer erhöhen. Endstand 5:0.

Foto: ch

Würde die Chemnitzer Mannschaft wie Erfurt in grünen Trikots auflaufen, hätten die Zuschauer im zweiten Spiel ein Déja-vu erlebt. Wieder fand das Spiel hautsächlich, von einigen Kontern abgesehen, in der gegnerischen Hälfte statt. Wieder fällt der Führungstreffer nach einer unübersichtlichen Situation mit einem Kullerball. Wieder tragen sich Amelie (3), Magdalena (1) und Michelle (1) in die Liste der Torschützen ein. Und wieder steht es nach Abpfiff  5:0 für Weimar. Ein  Saisonauftakt nach Maß.

1 Antwort auf "Black Power in Chemnitz"

  • comment-avatar
    Thorsten Ratzke
    28. November 2017 (11:18)
    Antwort

    Tolle Ergebnisse!! Aber: Warum wartet beim rrsten Tor gg Erfurt Alles auf den Pfiff des Schiri – Handschuh gehört zzm Schläger, ergo- klarer Torschuss😜


Wir freuen uns über deinen Kommentar

Etwas HTML ist in Ordnung.