Puffbohnenturnier: Überraschte Gesichter am Ende

  • Zweikampfsituation

Das Erfurter Puffbohnenturnier war der Testlauf für die beiden gemischten Mädchenmannschaften aus SSV Vimaria und dem SSC Jena. Das Ergebnis am Ende des Turniers hat am Ende alle überrascht.

Mit der Feldsaison stehen zwei neue Mannschaftsmixe in den Startlöchern: Die B- und C-Mädchen spielen in Gemeinschaft mit den Mädchen des SSC Jena. Das Erfurter Puffbohnenturnier am vergangenen Wochenende war die erste Gelegenheit in den neuen Mannschaften anzutreten. Die Mädchen sollten sich dabei kennen und miteinander spielen lernen. Andere Ziele gab es für das Wochenende nicht.

Mädchen C

Begrüßung

Die gemischte Mannschaft aus SSC Jena und SSV Vimaria begrüßt die Mannschaft aus Köthen.

Die C-Mädchen bestritten am Samstag das erste Spiel des Turniers. Gegen die Gastgeber des Erfurter HC setzten sie sich mit einem 1:0 durch, auch wenn viele Aufgaben auf dem Spielfeld noch nicht endgültig geklärt waren. Aber Frida, Lotti und Amy leisteten sehr erfolgreiche Abwehrarbeit. Und im Sturm gelangte Lana immer wieder in den Schusskreis. Im folgenden Spiel gegen den CHC Köthen waren sie wieder erfolgreich. Erst gegen die Mädchen des TSV Schwabach mussten sie sich geschlagen geben. Deren Spielaufbau war, man kann es nicht anders sagen, einfach gut. In Nullkommanichts hatten sie die Seite auf dem Spielfeld gewechselt und unsere Mädchen umspielt. Mit einem ähnlich ausgeklügelten Spielaufbau konnten auch die beiden Mannschaften vom Sonntag (Rotation Prenzlauer Berg und der ATV Leipzig) nicht aufwarten. Obwohl der Spielaufbau noch sehr ungeordnet ablief, setzen sich die Mädchen gegen beide Mannschaften durch.

Mädchen B

Mannschaftsbesprechung

Heiko bespricht die nächste Aufstellung mit den B-Mädchen (Foto: tb).

Auch bei den B-Mädchen spielten die Weimarer und Jenaer Mädchen zum ersten Mal zusammen. Von Anfang an waren die verschiedenen Spiele eher Experimente als Strategie. Mal waren erfahrene Spielerinnen in der Abwehr, mal unerfahrene. Die Positionen wurden ‚gewürfelt‘. Einige Spielerinnen, die sonst eher in der Abwehr spielten, fanden sich plötzlich im Sturm wieder. Die Feldbesetzung wechselte im Block zwischen einer Aufstellung aus dem älteren Jahrgang und einer Aufstellung aus dem jüngeren Jahrgang. Und auch bei der Aufstellung auf dem Feld probierte die Mannschaft von Spiel zu Spiel unterschiedliche Varianten aus.

Entsprechend gemischt waren die Ergebnisse der Spiele: Gewonnen. Unentschieden. Verloren. Alles dabei. Am Ende, kurz vor der Siegerehrung, wusste niemand wo die Mannschaft zwischen den anderen sechs Mannschaften eigentlich steht. Gutes Mittelfeld war die einstimmige Meinung. Die Mädchen hofften auf den kleinsten Pokal für den dritten Platz. Als nach der Ehrung des vierten Platzes auch der dritte Platz an eine andere Mannschaft vergeben wurde, leuchteten die Augen der Mädchen ungläubig und staunend auf. Begeistert nahmen sie, wie auch schon die C-Mädchen, den Pokal für den 2. Platz entgegen.

Siegerehrung: Zweimal der zweite Platz

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