Unentschieden, Sieg, Niederlage zum Spieltag in der Asbachhalle

Zum 2. Spieltag der Hallensaison war die weibliche Jugend des SSV Vimaria Gastgeber in der Asbachhalle. Acht Spiele standen auf dem Programm. Drei davon bestritten die Weimarer Mädchen.

Eine ganze Reihe Zuschauer war zum Spieltag in die Asbachhalle gekommen. Unter anderem ließ sich auch Brigitte Fiebig, eine ehemalige Weimarer Hockeytrainerin die Gelegenheit nicht entgehen. Mit großem Interesse verfolgte sie die Spiele der weiblichen Jugend. Die weiteste Anreise hatten die Mädchen aus Niesky, die bravourös gleich mit 5:0 das Auftaktspiel gegen den Leipziger SC gewannen. Das zweite Spiel, zwischen Weimar und dem SV Tresenwald war ein Spiel auf Augenhöhe. In der 8. Minute verwandelte Anabel eine Strafecke und brachte die Weimarer Mannschaft in Führung. Es sollte nicht ihre letzte sein. Die Gegnerinnen glichen im weiteren Spielverlauf nicht nur aus. Sie konnten sogar in Führung gehen. Die Schlussminuten wurden noch einmal spannend, als Michelle in der 28 Minute zum 2:3 verkürzte. Kurz vor Abpfiff gab es abermals eine Strafecke für Weimar. Anabel verwandelte sie wieder sicher zum 3:3 Endstand.

Niesky bestritt das folgende Spiel. Souverän setzte sich die Mannschaft mit 5:1 gegen Chemnitz II  durch. Das Spiel zwischen dem Leipziger SC und SV Tresenwald ging da schon knapper mit 1:0 für Tresenwald aus. Das folgende Thüringenderby zwischen Weimar und Erfurt lief nur langsam an. Die Pässe nach vorn wurden nicht angenommen, die Laufbereitschaft war gering und so gab es kaum Torchancen. Aber auch die Erfurter trugen nicht all zu viel zum Spielfluss bei. Das erlösende 1:0 erzielte Anabel – wieder durch eine Ecke. Bei diesem Spielstand sollte es bleiben.

Im nächsten Spiel trafen der Leipziger SC und Chemnitz II aufeinander, welches nach einer 2:0 Führung für Leipzig noch 4:3 für Chemnitz II ausging. Im vorletzten Spiel standen sich Erfurt und Tresenwald gegenüber. Ein spannendes Duell, was die Erfurter Mädchen am Ende mit 3:2 für sich entschieden.

Im letzten Spiel des Tages traf Weimar auf Chemnitz II. Auch hier gab es in der ersten Halbzeit keine nennenswerten Aktionen. Aber gleich nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit konnte Zoé mit einen sehenswerten Spielzug das 1:0 für die Weimarer auf die Anzeige zaubern. Die Mannschaft aus Chemnitz hielt dagegen, spielte aggressiv und zog mit 3:1 davon. Die Weimarer Mädchen setzten alles daran wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen. Erneut gelang Anabel der Anschlusstreffer zum 2:3. Erneut durch eine Ecke von Anabel. Aber in der Schlussminute stellte Chemnitz den alten Torabstand zum 4:2 Endstand wieder her.

Der Spieltag hat gezeigt, dass die Unterschiede zwischen den Mannschaften nicht groß sind. Jeder kann gegen jeden gewinnen. Beim nächsten Spieltag, am kommenden Wochenende in Machern, wollen die Weimarer Mädchen das aufs Neue beweisen. Brigitte Fiebig zeigte sich jedenfalls begeistert von den Spielen und den Fähigkeiten der Mannschaften.

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