In der Endrunde

  • Torwartin

Mit zwei Siegen gegen Tresenwald und den HCLG Leipzig und einer Niederlage gegen Erfurt haben die C-Mädchen die Endrunde der Meisterschaft erreicht.

Die Tabelle der C-Mädchen ist schon ein bisschen kurios: auf den beiden vorderen Plätzen liegen – unerreichbar – Erfurt und Köthen. Auf den letzten drei Plätzen liegen – abgeschlagen – Osternienburg, der HCLG Leipzig und Tresenwald. Und dazwischen liegt die Spielgemeinschaft Weimar/Jena; von den Punkten her weder zur einen noch zur anderen Gruppe gehörend. Aber mit diesem dritten Platz haben es die Mädchen in die Endrunde geschafft.

Die Anfahrt zum Spieltag in Osternienburg war mühsam; nicht nur aufgrund der längsten Anreise der Saison, sondern auch aufgrund der unangenehmen Wetterverhältnisse. Vom Osternienburger Verein wurden wir nach der langen Fahrt sehr freundlich und umsichtig empfangen. Und Anni erklärte sich spontan bereit die ausgefallene Torwartin zu vertreten.

Die folgenden drei Spiele verliefen allesamt überraschend. Gegen Tresenwald hatten die Mädchen in einem hart umkämpften Hinspiel knapp verloren. Jetzt gewann die Mannschaft jedoch unerwartet mühelos mit 5:3. Umgekehrt im Spiel gegen den HCLG Leipzig: nach einer 2:0-Führung drohte das Spiel zum Ende der ersten Halbzeit zu kippen. Erst im Verlauf der zweiten Halbzeit gewannen die Mädchen wieder die Oberhand und das Spiel mit 4:2. Gerade Anni im Tor machte ihre Aufgabe hervorragend. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der sperrigen Torwartausrüstung, entwickelte sie sich zu einem ernst zu nehmenden, letzten Hindernis der angreifenden Stürmer.



Im letzten Spiel gegen Erfurt regnete es Tore: insgesamt 11 fielen im Verlauf des Spiels. Als der Anschlusstreffer der Weimarer Mädchen am Anfang der ersten Halbzeit fiel, sah es so aus, als hätten sie ins Spiel gefunden. Aber alle folgenden Tore gingen nur noch auf das Konto der schnell und gewitzt spielenden Erfurter Mannschaft. Über die gesamte Spielzeit drückten sie in Richtung des Weimarer Tors, führten Freistöße unmittelbar aus und positionierten sich geschickt und in Überzahl vor dem Tor.   Mit 10:1 entschieden sie das Spiel in aller Deutlichkeit für sich.

Fazit des Spieltages für mich als Trainer: um mit Mannschaften wie Erfurt oder Köthen konkurrieren zu können, müssen wir vor der Endrunde am 17. März noch das ein oder andere gemeinsame Training mit unseren Jenaer Mädchen organisieren.

 

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