Nur wenige Pixel – Ein kleiner Unterschied als großes Hindernis

Ein Foto: in 100 x 100 Pixel oder 120 x 160 Pixel? Ein Unterschied von 1200 Pixeln und nur wenigen Kilobytes. In der Zeit der Megapixel, Terabytespeicher und Digitalisierung mag eine solche Frage verwundern. In unserem Fall ist es ein kleines aber effektives Hindernis zwischen unserer digitalen Mitgliederverwaltung und der HockeyPass-App.

Früher mussten die Trainer zu jedem Spiel die gedruckten Pässe ihrer Spielerinnen und Spieler dabei haben. Nur dann durfte man an den Spielen des Spielbetriebs teilnehmen. Auch heute sind die Pässe noch notwendig. Über die Fotos soll sichergestellt werden, dass die Mannschaften sich zumindest altersmäßig ebenbürtig sind. Aber beim Deutschen Hockeybund gibt es diese Pässe nur noch digital. Es gibt keine Mappe mehr, die der Trainer zu Hause vergessen kann. Und selbst wenn das Smartphone mit der PassApp zu Hause liegen bleibt, kommt man über die PassApp eines anderen Smartphones noch an die benötigten Unterlagen.

120 x 160 Pixel. Genau so groß müssen die Spielerfotos für die digitale Passverwaltung sein. Und sie dürfen nicht mehr als 20 Kilobytes haben. Aus Verbandssicht kann ich das nachvollziehen. Für alle Hockeyspieler Deutschlands die Fotos zu speichern, führt letztlich zu einem großen Datenvolumen. Wenn jeder die Megapixelfotos seines Handys hochlädt, kommt auch ein Server schnell an seine Grenzen.

Fotogrößenvergleich

Nur wenige Pixel Unterschied (links: 120 x 160, rechts: 100 x 100 Pixel).

100 x 100 Pixel. So groß dürfen die Fotos unserer Mitgliederverwaltung S-Verein maximal sein. Eine Grenze die für mich unverständlich ist. Die Begrenzung der Bildgröße ist in der Programmierung der Benutzeroberfläche festgelegt. Das Bild wird nach der Eingabeim  Dateisystem des Servers abgelegt und in der Datenbank der Verweis darauf abgespeichert. Aber da wir bei S-Verein (ab einer bestimmten Grenze) für jedes zusätzliche Megabyte zahlen, kann der Speicherplatz nicht das Problem sein. Je mehr wir verbrauchen, desto mehr verdient der Anbieter.

Andere Programme und Dienste im Internet helfen ihren Nutzern bei Fotos. Sie skalieren sie automatisch oder schneiden sie rund, abgerundet oder eckig für den entsprechenden Einsatzort zu. Uns erschweren die wenigen Pixel Unterschied die Verwaltung unserer Mitglieder. Wir brauchen die Fotos für unseren Sportbetrieb,  aber momentan müssen wir sie abseits der übrigen Mitgliederdaten ablegen und verwalten.

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