Mit Verstärkung aus der Elternmannschaft

Bereits am vorletzten Doppelspieltag der 2. Mitteldeutsche Verbandsliga sicherten sich die Hockey-Herren durch zwei Siege am Sonntag in Leuna die Teilnahme an der Aufstiegsrunde am 15. März in Leipzig. Dabei waren die Randbedingungen für die Weimarer alles andere als optimal. Aufgrund von Prüfungsvorbereitungen beim Studium und Verletzungen konnten gleich vier Stammspieler die Reise nach Sachsen-Anhalt nicht antreten. Da auch Torwart Hans Werner passen musste, gab es eine Premiere der besonderen Art auf der Torhüterposition: Eckart Göbel, Torwart der Freizeit- und Elternmannschaft, sprang ein und kam mit jungen 50 Jahren zu seinem Pflichtspieldebut im Hallenhockey.

Vor allem bei der Verteidigung von Strafecken wurde Eckart Göbel im Tor bei seinem Pflichtspieldebut gefordert. Gegen den Leipziger SC gewann seine Mannschaft deutlich mit 9:2.

Im ersten Spiel, gegen den Leipziger SC III, gönnten ihm seine Vorderleute zunächst die notwendige Ruhe, um seine Aufregung unter Kontrolle bringen zu können. Konzentriert und passsicher setzten sie die Leipziger unter Druck und führten schon bis zur Halbzeit deutlich mit 5:0. Auch nach der Pause bestimmten die Weimarer das Geschehen auf dem Parkett und schossen noch vier weitere Tore. Nach zwei Unachtsamkeiten gelangen dem LSC noch zwei Ehrentreffer. Endstand 9:2 für den SSV.

Im zweiten Spiel erwartete die Vimaren mit dem Aufstiegskontrahenten HCLG Leipzig II ein unangenehm zu bespielender Gegner. Mit körperbetontem, kämpferischem Spiel versuchten die Leipziger die Weimarer zu verunsichern und aus dem Spielrhythmus zu bringen. Die Spieler des SSV waren zwar optisch überlegen, konnten gegen die massive Abwehr des HCLG aber keine Tore erzielen. Ein Konter mit einer Strafecke brachte sogar die Führung für die Leipziger. Doch die Weimarer kämpften weiter. Das 1:1 kurz viel noch vor der Pause. Danach gelangen zwei schnelle Tore zum 3:1. Es blieb aber eng: 3:2, 4:2, 4:3, 5:3, Strafecke für HCLG, Tor – wurde aber nicht gegeben. Und dann das erlösende 6:3. Abpfiff und Sieg. Die Play-Offs am 15. März in Leipzig waren erreicht.

Und Torwart Eckart Göbel? Seine Mitspieler waren zufrieden mit dem Debut. Er hielt, was er halten konnte. Selbst freute er sich über einen spannenden aber auch anstrengenden Sonntag und über das schöne, schnelle Hockeyspiel seiner Vorderleute. Das Elterntraining am Sonntagabend ließ er dann allerdings aus – die Torwartausrüstung musste noch trocknen…
Als Torschützen für den SSV zeichnete sich einmal mehr das Sturmduo Philipp Köhler (7) und Julian Schneider (5) aus. Drei Treffer erzielte Emil Loibel.

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