Pflichtsieg gegen Borna entwickelte sich zum Nervenkitzel

Als Staffelerster wollten die Weimarer Hockey-Herren den letzten Spieltag am Sonntag in Borna abschließen, damit man im Halbfinale um den Aufstieg am 15.03.2020 in Leipzig dem großen Favoriten ESV Dresden II aus dem Weg geht. Grundlage dafür war ein Sieg im ersten Spiel gegen den Gastgeber Borna. Damit wäre ein Vier-Punkte-Polster auf Verfolger und Gegner im zweiten Spiel, dem Cöthener HC II, erreicht.

Doch bereits im Hinspiel taten dich die Vimaren gegen den vermeintlichen Außenseiter aus Borna schwer. Eine Mannschaft die tief stehend verteidigt, die Räume eng macht und blitzschnell kontert. Eine Konstellation, mit der die Weimarer auch im Rückspiel nicht klar kamen. Ein ums andere Mal rannten sie sich in der Verteidigung fest oder scheiterten am guten Torwart der Sachsen. Zum Glück für die Gäste war die Trefferquote bei den Strafecken diesmal besser, so dass bis zur Pause ein 3:1-Vorsprung durch Tore von Emil Loibel, Marcel Gebert und Philipp Köhler erkämpft werden konnte. Nach der Halbzeit gelang den Weimarern nicht mehr viel. Neben ideenlosem Angriffsspiel kamen Unkonzentriertheiten in der Abwehr dazu. Nach dem 2:3-Anschlusstreffer stand das Spiel auf der Kippe. Einzig Torwart Hans Werner steigerte sich und rettete seine Mannschaft einige Male vor dem Ausgleich. Höhepunkt der Spannung war eine Strafecke für Borna, die nach Abschluss der Spielzeit noch durchgeführt wurde. Doch mit Glück und Können parierte der Weimarer Keeper auch die letzte Chance für die Gastgeber und sicherte den Staffelsieg.

Im Gegensatz zum Kampfspiel gegen die Defensivmannschaft Borna entwickelte sich das zweite Spiel gegen den Cöthener HC II von Anfang an zu einem torreichen Offensivspiel, bei dem die Zuschauer schnelles Hallenhockey genießen konnten. Weimar legte vor und Köthen zog nach. Über die Stationen 2:0, 2:2, 4:2,4:4-Halzeitstand, 6:4 zum 6:6-Endstand bot das Spiel Abwechslung, Spannung und Vorfreude auf die Aufstiegsspiele am 15.03. in Leipzig. Die Tore gegen Köthen schossen Philipp Köhler (3), Emil Loibel (2) und Jesko Hammersen.

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