Der mitteldeutsche Vizemeister kommt aus Weimar – erbitterter Kampf um die Meisterschaft

Mit den B-Knaben um Trainer Martin Senge ging es an diesem letzten Spieltag um nicht weniger als den Sieg bei den 11 bis 12-jährigen Spielern in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Die Sporthalle im Leipziger Stadtteil Liebertwolkwitz war mit Zuschauern brechend gefüllt als am Sonntag der SSV Vimaria e.V. zum Hallenhockey in der Endrunde zur mitteldeutschen Meisterschaft eintraf. Mit den B-Knaben um Trainer Martin Senge ging es an diesem letzten Spieltag um nichts weniger als den Sieg bei den 11 bis 12-jährigen Spielern in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Gleich das erste Spiel ließ die Augen des Trainers und der Mitgereisten strahlen. Denn hier konnte man wieder Stärke der jungen Mannschaft im gemeinsamen Spiel erleben. Die Gegner vom Erfurter HC hatten, wenn man sich die vorangegangen Spiele angeschaut hatte, eine sehr gute Ausgangsposition. Doch das erste schnelle Tor beflügelte die Weimarer Jungs mit Jan, Quentin, Oskar, Filip, Oskar, Johannes, Enno und Maurice im Tor. Dieses Mal brauchte Filipp keine unzähligen Anläufe, um sich mit einem Tor für sein engagierten Kampf um den Ball zu belohnen. Gleich vier Mal traf er nach schönen Kombinationen mit Jan, Quentin und Oskar vor dem Tor. Schönes Hockey wurde hier allen geboten und so traf auch Oskar nach Vorlage von Oskar. Schlussendlich konnte Jan den Sieg mit dem 6:1 noch krönen. So viel allen sichtbar ein Stein vom Herzen, denn bereits mit diesem Sieg war der Titel zum Vizemeister sicher

Doch geht hier etwa noch mehr? Das wagten sich alle zu fragen bis dann das dritte Gegentor für den Rivalen um den Titel viel. Die Mannschaft fand nach dem schnellen Tor der Köthener keinen Weg durch die gute Verteidigung. Verzweiflung lag in der Luft als die Angriffe immer wieder abgebrochen werden mussten oder durch eigene Fehler gestoppt wurden. Leider waren die beiden Unparteiischen in dieser stark körperbetonten Partie nicht mit sicheren Entscheidungen gesegnet. Einige Gegentore waren eindeutig ein Ergebnis dieser Unsicherheit. Trotz unbändigen Kampfeswillens schafften es die Jungs aus Weimar nicht, sich zu lösen und zum Torabschluss zu gelangen. Zwei Ecken wurden nicht verwertet und am Ende musste der Abwehrspieler Enno auch noch das Feld und den Spieltag frühzeitig verletzt verlassen.

Eine Chance zum Meistertitel blieb nun noch mit dem dritten Spiel. Ein Sieg gegen die ebenso ehrgeizigen Hockeyspieler vom SSC Jena hätte die nötigen Punkte bringen können. Jena legte allerdings vor und brachte die Weimarer erneut in Bedrängnis. Geschwächt von der schmerzhaften 0:4 Niederlage gegen den Cöthener HC und um einen guten Abwehrspieler dezimiert konnte der 0:1 Rückstand nicht mehr ausgeglichen und in einen Sieg verwandelt werden. So blieb es beim Silber der B-Knaben. Trotz allen Pechs des Tages und der ein oder anderen Träne ist der errungene 2. Platz aus 20 Mannschaften in Mitteldeutschland ein herausragendes Ergebnis und lässt uns froh in die Zukunft blicken.

Wir freuen uns auf die Spiele zur Ostdeutschen Meisterschaft mit den Vimariern am 14. und 15.03.2020 in Berlin und auf die nächsten Jahre.


Keine Antworten auf "Der mitteldeutsche Vizemeister kommt aus Weimar – erbitterter Kampf um die Meisterschaft"


    Wir freuen uns über deinen Kommentar