Spielbericht – SSV Vimaria Hockey
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3. Spieltag der mU14

Die Spielgemeinschaft der mU14 hatte am gestrigen Samstag, 06.06.2026, ihren zweiten Heimspieltag gegen den ATV Leipzig, diesmal auf dem Kauflanddach in Erfurt.

Leider ist das Spiel nicht so verlaufen, wie es sich die Jungs im Vorfeld vorgestellt hatten. Von Beginn an hatte die Mannschaft Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden und konnte die uns gebotenen Chancen nicht konsequent genug nutzen. Zudem hat der Gegner immer wieder den Druck erhöht und verdient unsere Defizite ausgenutzt.

Am Ende mussten wir uns 0:6 geschlagen geben. Trotzdem nehmen wir aus dem Tag wichtige Erkenntnisse mit und schauen nach vorne, um im nächsten Spiel wieder deutlich zielstrebiger aufzutreten.


1. Pokalspieltag unserer mU10

Zum Start in die neue Feldsaison ging es für unsere mU10 erstmals im Pokal-Punktspielbetrieb zum Vorrundenspieltag am 09.05.2026 nach Köthen. Für die neu in die mU10 aufgerückten Spieler war das Spiel auf dem Halbfeld auf zwei „große“ Tore eine Herausforderung.

Hier starteten wir gegen die Mannschaft vom SSC Jena mit einem 8:0 souverän in den Spieltag. Leider wurden nur wenige Tore aus dem Spiel heraus erzielt. Die neu eingeführte „Ecke Light“ als Ersatz für den Penalty im Falle eines Regelverstoßes innerhalb des Schusskreises durch die verteidigende Mannschaft stellte die Mannschaften vor so einige Herausforderungen.

Mit der Euphorie des ersten Spiels im Rücken nahm man die zweite Begegnung des Tages zu leicht. Das Spiel gegen die favorisierten Leunaer lief von Anfang an im Aufbauspiel und bei gegnerischen Kontern nicht geordnet. Die Jungs aus Leuna behielten in den entscheidenden Situationen mehr Überblick und kamen allzu oft in Überzahl im Schusskreis zum Erfolg. So stand es zur Halbzeit schon 0:8. Trotz dieses Zwischenergebnisses ließen die Weimarer Spieler es am Willen zum Kampf und zu einem Anschlusstor nicht missen und vermieden am Ende eine zweitstellige Niederlage. Leider war uns dieses ersehnte Anschlusstor nicht gegönnt. Somit endete diese Spiel mit einem 0:9.

Mit den gewonnene Erfahrungen und mit hoffentlich viel Elan freuen wir uns auf den nächsten Spieltag am 30.05.2026, der in Tröbsdorf auf heimischem Naturrasen stattfinden wird.


Ohne Gegentreffer zum Pokal beim Gloriosa-Cup 2026

Schon wieder ein Jahr vorbei und es ist Gloriosa-Cup . Als bedeutendstes Elternhockey- Event in Thüringen ist das Turnier auf dem Erfurter Kaufland- Dach natürlich ein Muss für die Klassischen Querschläger. Trotz einiger Absagen sind wir recht gut aufgestellt. Am Start sind Andrea, Daniel, Ecki, Elliott, Ernst, Falk, Kristin, Leona, Sebastian, Thomas R. und Ulrich. Gegenüber den vorangegangenen Turnieren wurde das  Teilnehmerfeld von zehn auf zwölf Mannschaften aufgestockt. Das verspricht einen langen Turniertag.  Zudem beschert uns das Losverfahren eine Hammergruppe. Mit Chemnitz, Köthen, Kassel, Meerane und Jena liest sich der Spielplan wie das „Who-is-who“ der Siegermannschaften vergangener Jahre. 

Gleich um zehn stehen den Querschlägern ‚de Mamans un de Papas’ aus Meerane gegenüber.  Weimar beginnt druckvoll. Jedoch brauchen wir, wie schon so oft, das erste Spiel, um überhaupt auf dem für uns ungewohnten Kunstrasen anzukommen. Die Laufarbeit ist gut, aber die Pässe sitzen noch nicht.  Meerane will das ausnutzen, kontert und wird dabei mehrere Male echt gefährlich. Der Torhüter ist zur Stelle, der Kasten bleibt sauber.  Unsere eigenen Chancen bleiben im Schusskreis stecken oder gehen am Ziel vorbei. Wir trennen uns unentschieden. 

Um elf Uhr erwartet uns das KO- Team. Der Name gebietet Respekt. Bisher konnten wir gegen die Mannschaft aus Köthen ein einziges Unentschieden erzielen, ansonsten hatten wir immer das Nachsehen. Diesmal läuft es anders. Weimar läuft und passt und passt und passt und läuft. Konter werden konsequent unterbunden, der Torhüter braucht lediglich mitzufiebern. Und schließlich winkt das Glück den Tüchtigen. 1:0 nach Siebenmeter von Eliott, 2:0 aus spitzem Winkel von Leona. Das reicht für den ersten Sieg des Tages.
Punkt zwölf treffen wir erstmals auf die Hockeylöwen aus Chemnitz. Es wird eine Begegnung auf Augenhöhe. Das Publikum sieht ein schnelles Spiel mit langen Pässen, Kontern, Fußfehlern und Torchancen und hört das satte „Plopp“, wenn der jeweilige Torhüter einen rausfischt. Tore fallen jedoch keine. Es bleibt beim Remis.

Um 13:20 Uhr begrüßen wir die Himmelsstürmer aus Kassel. Die sind für ihr temporeiches Spiel bekannt. Da hilft nur eins: schneller sein. Zum Glück können wir zügig durchwechseln und können so den Taktschlag beibehalten. Es fallen kurz nacheinander drei Tore für die Querschläger. Die Himmelsstürmer erlaufen sich auch die eine oder andere Möglichkeit im Schusskreis, scheitern jedoch am Torhüter. Es bleibt beim 3:0 durch Leona, Sebastian und Thomas R..

Mittagsruhe is nich. Die Schnapphänse aus Jena sind das wohl lauteste Elternhockeyteam Mitteldeutschlands. Kurz vor 14:00 Uhr gellt das dreifache “Schnapp- Hans!” über das Spielfeld. Wir antworten mit “kreuz- und quer!” , und los gehts. Die Schnapphänse schnappen nach dem Ball und wollen nach vorn. Doch die Querschläger sind nun endgültig im Turnier angekommen und lassen sich nicht die Wurst aus der Semmel nehmen. Nach Ballgewinn wird das Spiel mit ruhigem Aufbau wieder und wieder in die gegnerische Hälfte und den gegnerischen Schusskreis verlagert. Im Schusskreis passieren Fehler, und so bekommen wir einen Siebenmeter zugesprochen. Der wird von Elliott eiskalt verwandelt. Es steht 1:0 für die Querschläger. Wir versuchen, den Ball in der gegnerischen Hälfte zu halten. Die Schnapphänse kommen unserem Tor noch ein, zwei Mal gefährlich nahe. Doch dafür hat man ja einen Goalie. Die knappe Führung wird verwaltet, der Sieg ist unser.
Die Hauptrunde haben wir ohne Gegentreffer überstanden. Auf dem Zettel stehen drei Siege und zwei Unentschieden. Das reicht für den Gruppensieg. Wir sind im Endspiel! Das hätte sich heute Morgen noch niemand träumen lassen. Die Mannschaft  aus Tresenwald, unser Finalgegner, ist vom eigenen Gruppensieg wohl genauso überrascht. 

Um 16:00 Uhr donnert unser “kreuz und quer” zum letzten Mal über den Platz. Es ist Finale! Die Begegnung verläuft jedoch zunächst eher verhalten und abtastend. Beiden Teams stecken so einige fordernde Partien in den Knochen. Das macht sich am Ende dann doch bemerkbar. Wir versuchen das Spiel zu kontrollieren und erarbeiten uns Torchancen. Ein Torschuss bleibt in der Ausrüstung des Tresenwalder Torwarts stecken. Das heißt. Siebenmeter für uns. Elliott verwandelt einmal mehr zum 1:0. Nun dreht Tresenwald auf. Die wollen den Ausgleich. Wir haben wiederum keine Lust auf ein Shoot-out und wehren konsequent ab. Zur Sicherheit erhöht Leona für uns auf 2:0. Tresenwald bietet nun noch einmal alle Kräfte auf. Wir hoffen, dass unsere Reserven reichen. Endlich die ersehnte Schlusssirene. Mission completed. Der 16. Gloriosa-Cup geht nach Weimar! Ein herzliches Dankeschön geht an die gastgebenden Gloriosen für das schöne Wetter und das bestens organisierte, für uns diesmal ganz besondere Turnier. 
Text: Ecki / Fotos: Falk, Ernst, Karla


Mitteldeutscher Meister

Die U14-Hockeymannschaft des SSV Vimaria hat sich am Wochenende in Dresden den Titel des Mitteldeutschen Meisters im Hallenhockey gesichert. Mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg im Halbfinale gegen den ESV Dresden und einem souveränen 2:0 im Finale gegen den ATV Leipzig krönte das Team aus Weimar, Erfurt und Jena seine starke Saison. Trainer Martin Senge ist zufrieden: „Die Jungs haben heute gezeigt, was sie draufhaben. Besonders die Moral und der Teamgeist haben uns heute den Titel gebracht. Wir freuen uns jetzt auf Berlin!“

Holpriger Start, starkes Comeback

Das Final-Four-Turnier in Dresden begann für die Thüringer Nachwuchsmannschaft mit einem schwierigen Halbfinale. Gegen den ESV Dresden gerieten die Jungs früh mit 0:2 in Rückstand. Doch die Mannschaft kämpfte sich zurück und glich noch vor der Halbzeit durch zwei Tore von Vincent Kraft aus. In der zweiten Spielzeit blieb es spannend bis zur letzten Minute, als Konrad Anhalt mit dem 3:2 den entscheidenden Siegtreffer erzielte.

Souveräner Finalsieg gegen ATV Leipzig

Im Finale traf das Team auf den alten Rivalen ATV Leipzig. Von Beginn an zeigte die Abwehr um Domenico Sparaco, Anthony Stehr und Moritz Merbach eine starke Leistung. Torhüter Richard Arndt bekamt nicht viel zu tun. Vincent Kraft erzielte kurz vor der Halbzeit die Führung per Strafecke. In der zweiten Hälfte konnten die eingewechselten Casimir Ille und Jonathan Freund ihre Abschlüsse nicht verwerten. In der 15. Minuten gelang es dann Konrad Anhalt Gustav Kube mit einem Querpass in Szene zu setzen, der frei vor dem Tor einschob. Trotz einer Verletzung von Sparaco und einer Zeitstrafe für Kube spielte das Team die letzten Minuten souverän herunter.

Doppeltes Meisterstück und Qualifikation für Berlin

Mit dem Sieg sicherte sich die U14 des SSV Vimaria nicht nur den Mitteldeutschen Meistertitel in der Halle, sondern qualifizierte sich auch für die Ostdeutsche Meisterschaft am 24./25. Januar in Berlin. Der Erfolg unterstreicht die fruchtbare Zusammenarbeit im Jugendbereich der Hockeyvereine aus Jena, Erfurt und Weimar.

Unsere Meistermannschaft:

Tor: Richard Arndt
Abwehr: Domenico Sparaco, Anthony Stehr, Moritz Merbach
Mittelfeld: Vincent Kraft
Sturm: Gustav Kube, Konrad Anhalt, Casimir Ille, Jonathan Freund

Text und Bilder: S. Kube


Freiberg im September 2025

„Heute  stehen hier ausschließlich Sieger auf dem Platz.  Elternhockey macht Spaß. Und wer Spaß am Hockey hat, hat gewonnen“. So Andreas von den Bergstadtknüppeln bei der Siegerehrung zum diesjährigen Knüppelturnier. Wo er recht hat, hat er recht. Eigentlich. Aber wenn man schon mal da ist, kann man doch auch versuchen, ein paar Tore zu zu machen  und das eine oder andere Spiel gewinnen, oder nicht? Genau das ist der Plan.

Also der Reihe nach. Treffpunkt in aller Frühe am Parkplatz Hauptfriedhof. Alle sind mehr oder weniger pünktlich zur Stelle.  Das ist schon mal kein schlechtes Omen. Mit neun Spielfreudigen reisen die `Querschläger´ diesmal  ins spätsommerliche Sachsen. Mit dabei sind (in alphabetischer Reihenfolge), Daniel, Ecki, Ernst, Elliot, Falk, Hannah,  Kristin, Thomas R. und Ulrich. Kurz vor zehn stehen wir fertig angekleidet und vorfreudig am Rand des Freiberger Spielfeldes. Zehn Elternmannschaften aus dem mitteldeutschen Raum sind angereist.  Gespielt wird in zwei Staffeln. Ein Spiel dauert jeweils 20 Minuten. 

Die Querschläger haben sich ein neues Outfit gegeben. Sieht gut aus.  Insbesondere die Stutzen – rote Herzchen auf weißem Grund- sind der absolute Hingucker.  Das ist im Bezug auf ein gelingendes Turnier schon mal die halbe Miete. Die andere Hälfte hat mit Bewegung auf dem Platz zu tun. Elliot stimmt uns dafür auf eine offensive Spielweise ein. Den Ball in der gegnerischen Hälfte erobern und so das Spiel kontrollieren, über außen zum Schusskreis, Torschuss, so soll es sein.

 Wie schon im Vorjahr treten wir im ersten Spiel gegen die `VölkiSchlenzer´ vom ATV Leipzig an. Anders als sonst sind wir sofort voll dabei. Die Balleroberung in der gegnerischen Hälfte klappt bestens. Wir kontrollieren das Spiel und drängen die `Schlenzer´ in die Defensive. Tief stehende Gegner erschweren jedoch die Bewegung in Tornähe. So dauert es trotz klarer Überlegenheit so einige Minuten, bis Hannah zum 1:0 einschieben kann. Die Leipziger kommen noch ein, zwei mal aus der eigenen Hälfte raus. Dann ist das Spiel vorbei.     

Gegen das `KO-Team´ aus Köthen und Osternienburg könnte es erfahrungsgemäß etwas mühevoller werden. Die sind immer gut aufgestellt und spielen meist ganz vorn mit. Unsere  Taktik behalten wir bei. Allerdings kommen die Anhaltiner vergleichsweise gut in unsere Hälfte und sind dann brandgefährlich. Flugs liegen wir 0:2 hinten. In einer sagenhaften Aufholjagd gelingt der Anschlusstreffer und dann der Ausgleich. Kurz vor dem möglichen Führungstreffer ist das Spiel vorbei. Immerhin, ein unentschieden und kein K.O.

Dem Lok-Express vom ESV Dresden gelingt es nur selten, die Weichen Richtung Weimarer Schusskreis zu stellen. Allerdings stehen in deren  Bahnhof alle Signale auf rot. Der Intercity aus Weimar erhält keine Einfahrt. Das von unserer Seite her temporeiche Spiel endet 0:0. 

Die heimischen  Bergstadtknüppel kennen keine Personalsorgen und können zwei bestens besetzte Teams aufbieten. Im letzten Spiel der Vorrunde begrüßt uns Freiberg II. Mit bewährter Taktik können wir der Partie unseren Stempel aufdrücken.  Mit Spielfreude und dem Quäntchen Glück gelingt uns ein 1:0-Sieg. 

Die folgende Mittagspause nutzen wir für einen Blick auf die Tabelle. Die bisher solide Bilanz beschert uns Platz zwei in der Tabelle. Das reicht für das Halbfinale.  Wir wechseln das Spielfeld und treffen auf Mannschaft I Bergstadtknüppel.  Die Heimmannschaft wird von zahlreichen Fans gepusht. Wir sind auf uns allein gestellt und müssen ziemlich ackern. Einen anfänglichen 0:1- Rückstand können wir noch vor Schlusspfiff egalisieren.  Da wir im Halbfinale sind, heißt das Shoot-out. Das 7/9 – Meterschießen wird spannend, nach 2:2 Gleichstand müssen wir in die 2. Runde. Letztendlich kann Freiberg unter Gejohle der Anhängerschaft die Nervenprobe mit 3:2 für sich entscheiden.

 Wie jeder weiß, ist das „kleine Finale“ das wahre Endspiel. Für uns wird es ein Wiedersehen mit `De Mamas un de Papas´ aus Meerane.  Noch einmal wirbeln die Herzchenstutzen übers Feld. Noch einmal heißt es „kreuz und quer“ spielen,  Reserven mobilisieren, klug wechseln, Ball erobern, sauber passen, clever verteidigen. Auch wenn die Stutzen gegen Ende etwas schwer werden, ein noch leichtfüßig erzieltes 1:0 reicht zum Sprung auf´s Treppchen. Die Querschläger belegen am Ende Platz 3 hinter dem KO-Team und Bergstadtknüppel I. Zu guter Letzt gibt es Freiberger Eierschecke. Herzlichen Dank an die gastgebenden Bergstadtknüppel. Wir kommen nächstes Jahr wieder. Die Anmeldung ist schon raus.
Text: Ecki, Fotos: Kristin und Falk